Herzlich willkommen
in der Osteo-Praxis München im Herzen Schwabings!
Als Ihre kompetente Ansprechpartnerin für osteopathische Medizin und Therapie arbeite ich eng mit Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen und Physiotherapeuten zusammen, um eine umfassende und interdisziplinäre Versorgung zu gewährleisten.
Neben meiner Fachkompetenz als Master of Science in Osteopathischer Therapie verfüge ich als Notfallsanitäterin auch über fundierte schul- und notfallmedizinische Kenntnisse.
Mein interdisziplinärer Ansatz stellt eine optimale Therapie für Sie sicher, mit dem Ziel Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Termine können Sie bequem telefonisch, per E-Mail oder per WhatsApp vereinbaren. Kontaktieren Sie mich auch für Rückfragen jederzeit gerne!
Ich freue mich auf Sie!
Miriam Ebner
Osteopathin, Heilpraktikerin
Was ist Osteopathie?
Ein Satz meines Dozenten zu Beginn des Studiums der Osteopathie hat sich mir dazu eingeprägt. Als er gefragt wurde, wie man Osteopathie beschreiben kann, sagte er:
„Wenn man einer Katze hinten auf den Schwanz tritt, schreit sie vorne. Halten Sie jetzt der Katze den Mund zu? Oder gehen Sie vom Schwanz runter?“
Das, was wir wahrnehmen, ist der Schrei der Katze – also das Symptom. Die eigentliche Ursache kann jedoch ganz woanders liegen.
Meiner Meinung nach ist die heutige Schulmedizin vor allem symptomorientiert, was nicht immer verkehrt sein muss, aber manchmal ist es zielführender nach dem „Warum?“ zu fragen.
Osteopathie ist eine manuelle und ganzheitliche Therapieform, die dem Körper einen Anstoß zur Selbstheilung gibt und darauf begründet, dass Struktur und Funktion sich gegenseitig bedingen.
Das Warum
Warum hat der Patient seit Jahren Schmerzen im rechten Knie? Vielleicht findet man bei Untersuchung des Knies Abnutzungen der Strukturen oder Ergüsse und hat somit die Erklärung für die Schmerzen. Aber für mich wäre hier die Frage wichtiger: warum genau dieses Knie? Vielleicht wäre die Erklärung: weil ein Hüftschiefstand vorliegt und das Knie mehr belastet wird. Aber erneut: Warum liegt überhaupt ein Hüftschiefstand vor? Und warum ist die Hüfte so geneigt, dass es das rechte Knie beeinflusst und nicht das linke?
Die Idee hinter der Osteopathie ist eine ganzheitliche Herangehensweise an Beschwerden verschiedenster Art. Man untersucht den gesamten Körper nach osteopathischen Auffälligkeiten und zieht u.a. auch psychische Faktoren oder belastende Lebensereignisse mit ein. Der Körper vergisst nie, daher ist ein gängiger Satz in der osteopathischen Ausbildung „nur die Gewebe wissen“. Vielleicht können Sie sich an das erste Glied in der Kette, das Jahre später zu den Symptomen beigetragen hat gar nicht erinnern, weil das entscheidende Ereignis zu lange zurückliegt – der Körper erinnert sich jedoch daran.
Über mich
Auf die Osteopathie bin ich eher zufällig gestoßen…
Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen war der Beginn meiner medizinischen Karriere eher schulmedizinisch geprägt und meine Intention primär auch das Medizin- und nicht das Osteopathie-Studium.
Jedoch hatte ich mich in der Ausübung der Tätigkeit als Rettungsassistentin verletzt und Schmerzen im Bereich der Leiste. Nach Ausschluss eines Bruchs und viele ärztliche Untersuchungen später (auch mit bildgebenden Verfahren) wurde keine Ursache für die inzwischen seit fast eineinhalb Jahren bestehenden Schmerzen gefunden. Vielmehr war die Tendenz, dass dort keine Schmerzen seien können, da sich dort nichts auffälliges in den Untersuchungen gezeigt hatte und ich war inzwischen sehr frustriert.
Erst auf Empfehlung und Ermangelung an weiteren schulmedizinischen Untersuchungen ließ ich mich auf eine osteopathische Sitzung ein und war begeistert. Obwohl der Osteopath nur meine Wirbelsäule behandelte, verschwanden die Leistenschmerzen und kamen seither nicht mehr zurück. Diese Begeisterung ließ mich mehr über Osteopathie recherchieren und letztendlich mein Studium am HOLISTEA in Ismaning beginnen.
Besonders in den ersten ein bis zwei Jahren, die sehr konträr geprägt waren, da ich mir mein Studium mit dem Rettungsdienst finanzierte, habe ich mich schwer getan und immer wieder hinterfragt ob es die richtige Entscheidung gewesen war. Erst Mitte des zweiten Lehrjahrs habe ich das erste mal etwas „gespürt“ und konnte mich das erste Mal auf die Osteopathie einlassen. Je mehr ich lernte und spürte, desto mehr faszinierte mich diese Art der Herangehensweise und ich lernte, dass Schulmedizin und Alternativmedizin nicht konträr sein müssen, sondern vielmehr die Ergänzung aus beiden erfolgversprechend ist und man immer beide Seiten kritisch hinterfragen sollte um das Beste herauszuholen.
Seither bilde ich mich in beiden Bereichen fort und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
In den vergangenen Jahren habe ich Erfahrungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst gesammelt, in Corona Testzentren ausgeholfen und bin mit Kollegen durch die ganze Bundesrepublik gefahren um zu impfen.
Mittlerweile arbeite ich seit 12 Jahren im Rettungsdienst, habe Sanitätsdienste und betriebsmedizinischen Untersuchungen durchgeführt und bin als Dozentin in Erster-Hilfe und der Ausbildung von jungen Rettungssanitätern tätig.
Am Meisten freue ich mich aber auf den neuen Lebensabschnitt nun meine eigene Osteopathie Praxis zu eröffnen, neue Erfahrungen zu sammeln, interessante Patienten kennen zu lernen und mein gesamtes Wissen anwenden zu können um die individuelle Lebensqualität – wie auch immer diese aussehen mag – zu verbessern.
Ich freue mich auf Sie!
- 2011
- Abitur
- 2012
- Rettungssanitäter
- 2015
- Rettungsassistent
- 2019
- B.Sc. Osteopathische Therapie
- Lehrgang Ausbilder Erste-Hilfe gem. DGUV
- Lehrgang Ausbilder Erste-Hilfe-am-Kind gem. DGUV
- Lehrgang Bleeding Control Instructor des American College of Surgeons
- 2020
- M.Sc. Osteopathische Therapie
- 2021
- Notfallsanitäter
- Advanced Cardiovascular Life Support (ACLS) Provider
- Intructor Lehrgang der American Heart Association (AHA)
- 2022
- Osteopathie Kinderkurs I bei Tom Esser
- 2023
- Heilpraktiker
- 2025
- Eröffnung der Praxis
Wie läuft eine Sitzung ab?
Anamnese
Da in der Osteopathie alles eine Rolle spielt, ist die Anamnese ausgeprägter als Sie es vielleicht bisher kennen. Mir ist es besonders wichtig, mir Zeit für meine Patienten zu nehmen – so ist die detaillierte Kenntnis über die Patientenvorgeschichte zentral für eine hochqualitative Versorgung. Der Zeitstrahl, den ich hier verlinkt habe kann helfen sich bereits vor der Ersten Sitzung Gedanken zu verschiedenen Ereignissen im Ihrem Leben zu machen und diese ggf. bereits darauf zu notieren, damit die erste Sitzung nicht eine reine Anamnese beinhaltet. Hier werden auf der linken Seite alle Lebensverändernden Ereignisse aufgelistet und auf der rechten körperliche Beschwerden / Maßnahmen und Symptome. S. Beispiel.
Untersuchung
Die körperliche Untersuchung erfolgt durch taktile Wahrnehmung mit den Händen des Therapeuten. Also sozusagen mittels „Handauflegen“. Bestenfalls erfolgt die Untersuchung am Patienten in Unterwäsche, um Irritationen der Gewebewahrnehmung durch z.B. einschnürende Jeans oder dicke Pullover zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich an Osteopathie glauben, dass sie wirkt?
Wie ich bei mir selbst festgestellt habe: nein. Aber sie sollten offen sein es zu versuchen und den Dingen Zeit zu geben. Akute Beschwerden können meist recht schnell gelindert werden – Dinge deren Ursprung weiter zurück liegt benötigen Zeit.
Wie funktioniert die Osteopathie?
Ich denke das ist nicht abschließend geklärt. Gedanklich können Sie sich vielleicht einen Knoten (durch ein psychisches oder physisches Trauma) in Ihrem Körper vorstellen, durch den die Versorgung und Entfaltung einiger Abschnitte im Körper eingeschränkt sind. Durch Druck, Zug und Bewegung wird dieser Knoten in der Behandlung gelöst und der Körper muss sich durch den veränderten Zustand erst mal wieder neu organisieren. Deshalb kann die Wirkung auch zeitverzögert eintreten.
Letztendlich ist für mich entscheidend „wer heilt, hat recht“. Sie wissen vermutlich auch nicht, wie genau im Körper Ibuprofen wirkt – wichtig ist, dass es Ihnen die Schmerzen nimmt. Genauso kann es sein, dass Ihrer Erfahrung nach Ibuprofen keine Wirkung auf sie hat und sie besser auf Paracetamol, Buscopan oder Novalgin ansprechen – dann ist das so.
Mit welchen Beschwerden kann ich zu einem Osteopathen gehen?
Insbesondere bei folgenden Beschwerden und Indikationen kann ich Ihnen als Osteopathin weiterhelfen:
- Migräne
- Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen des Bewegungsapparats
- Rückenschmerzen
- Verdauungsstörungen
- sonstige Rücken- und Nackenbeschwerden
- Tinnitus
- Schwindelzustände
- Unterleibsbeschwerden
- nervale Störungen der Extremitäten
Was unterscheidet die Osteopathie zur Physiotherapie?
Die Physiotherapie hat in der Mehrheit einen spezifischeren Ansatz als die Osteopathie. Sie arbeitet besonders an dem Aufbau und der Stärkung spezieller Muskelgruppen um Dysbalancen auszugleichen oder die Beweglichkeit eingeschränkter Gelenke wiederherzustellen.
Sie arbeitet daher viel mit aktiven Übungen oder Dehnübungen, die Sie auch zuhause machen können, sowie auch mit Wärme- und Kälteanwendungen.
Was kostet eine Osteopathiesitzung und wird sie von den Krankenkassen übernommen?
Eine Osteopathiesitzung kostet in der Regel (abhängig von Behandlungsdauer und Region) zwischen 80 und 160€.
Die Leistungen werden gemäß der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) festgesetzt und belaufen sich bei der Erstkonsultation von 90min auf ca. 150€, weitere Sitzungen von 60min (inklusive Dokumentation) zw. 100-120€.
Durch mein 5 jähriges Studium, meiner Zulassung als Heilpraktikerin und meiner Mitgliedschaft im VOD übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Behandlung.
Auf folgender Webseite können Sie sich informieren ob und in wie weit Ihre Kasse etwas übernimmt und ob Sie beispielsweise noch ein Rezept vom Arzt benötigen für die anteilige Übernahme der Kosten: https://www.osteokompass.de/patienteninfo-krankenkassen
Private Versicherungen erstatten die Behandlung meist vollständig. Möglicherweise jedoch nicht die Pauschale für Hausbesuche.
Sie arbeitet daher viel mit aktiven Übungen oder Dehnübungen, die Sie auch zuhause machen können, sowie auch mit Wärme- und Kälteanwendungen.